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Vom Gehalt der Zeitung
26.04.2011

Wieder Dienstag, nach einer länger Pause, Start in den Tag wie üblich mit der NZZ und der dienstäglichen Medienseite. Professor Vinzenz Wyss äussert sich auch noch zu den 634 Stellungsnahme-Seiten, welche das Bakom für 385'900 Franken von intelligenten Medien-Wissenschaftlern erhalten hat. Ich versuche mich auch durch Wyss's Gedanken durchzukämpfen, resigniere aber spätestens beim Satz "Die eher ernüchternden Detailbefunde zur Qualität der eignis- und zentrumsorientierten, episodischen Regionalberichterstattung etwa unter den Bedingungen der Medienkonzentration mögen erwartbar gewesen sein". Kein Wunder, getraut sich bald niemand mehr einzugestehen, dass er/sie gerne und regelmässig Zeitungen liest. Ich tue das nach wie vor.

Erlösung kommt dann ausgerechnet mit einem elektronischen Newsletter. Corinne Bauer interviewt auf persoenlich.com den Kuoni Marketing-Chef Remo Masala. Ich kenne Remo Masala nicht und auf dem Bild sieht er ehrlich gesagt eher wie ein Kunstmaler als, seine Gedanken sind aber wirklich dazu geeignet, erfreut in den Tag zu gehen.

Der diesjährige Geschäftsbericht von Kuoni erscheint als Zeitung! Und nicht genug, dass sich Kuoni das erlaubt, die Begründung von Remo Masala ist grossartig: "Das Format der Zeitung bot sich in idealer Weise an, weil es auch ein Zeichen der Rückbesinnung auf das Wesentliche, nämlich den Gehalt ist." So müsste es doch mit dem Selbstbewusstsein der Verleger, Chefredaktoren und Journalisten bestellt sein. Zeitungen bieten Gehalt! Inhaltlich und nicht monetarisch.

Zum Lesen empfehle ich Ihnen natürlich die Kuoni-Zeitung und die entsprechende Homepage dazu. Viel Lesevergnügen und bis bald!
 

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